zurück

Wissenswertes von A-Z

Auf dieser Informationsseite haben wir Wissenswertes zum Thema Einspeiser von A-Z übersichtlich zusammengestellt.

EEG-Anlagenschlüssel

Der Anlagenschlüssel ist ein 33-stelliger Schlüssel, der für jede EEG-Anlage für eine eindeutige Identifizierung vom Netzbetreiber vergeben werden muss.

Die Einspeiseebene entspricht der Spannungsebene im Netz des Netzbetreibers in die die elektrische Energie eingespeist wurde. Unterschieden wird zwischen Niederspannung (230/400 Volt), Mittelspannung (10/20 Kilovolt) und Hochspannung (110 Kilovolt)

Die Vertragsanlage muss den technischen Vorgaben des EEG entsprechen. Bsp.: PV-Anlagen bis 30 kWp installierter Leistung müssen einen Rundsteuerempfänger einbauen oder die Anlage am Netzverknüpfungspunkt auf 70% der Leistung reduzieren.

Die EEG-Kategorien werden vom Übertragungsnetzbetreiber festgelegt und dienen der eindeutigen Kategorisierung jeder erzeugten Kilowattstunde zu einem speziellen Vergütungssatz. Jeder Verteilnetzbetreiber muss jährlich entsprechende Meldungen der gesamten EEG-Mengen innerhalb der einzelnen Kategorien durchführen. So wird jede Kilowattstunde deutschlandweit registriert und für die Ermittlung der EEG-Umlage an alle Letztverbraucher erfasst. 

Im Einspeiser Portal können Anlagenbetreiber von dezentralen Energieerzeugungsanlagen die persönlichen Daten einsehen und verwalten.

Die Einspeisemenge entspricht der tatsächlichen bzw. physikalischen Strommenge, die aufgrund einer Erzeugungsanlage in das öffentliche Stromverteilnetz eingespeist wird.

Als Erneuerbare Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet man Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Das Grundprinzip ihrer Nutzung besteht darin, dass aus dem in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen Energie abgezweigt und der technischen Verwendung zugeführt wird. Auf der Erde können diese Energiequellen in Form von Wasserkraft, Windenergie, Sonnenlicht und- wärme und Erdwärme genutzt werden. Laut Erneuerbaren-Energie-Gesetz-Novelle gelten als Erneuerbare Energien Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Energie aus Biomasse einschließlich Biogas, Deponiegas und Klärgas sowie Geothermie.

Die Erzeugungsmenge entspricht der tatsächlich produzierten Strommenge in einer Erzeugungsanlage. Diese ist unabhängig von der physikalischen Einspeisung ins Verteilnetz des Netzbetreibers. Die Erzeugungsmenge ist relevant bei verschiedenen Vergütungsmodellen gemäß EEG und KWK-G.

Für Strom aus Anlagen, die erstmals nach dem 01.08.2014 zur Eigenversorgung genutzt werden, ist der Netzbetreiber nach § 61 Abs. 1 EEG 2014 in Verbindung mit der Ausgleichsmechanismusverordnung (AusglMechV) verpflichtet, für die Eigenversorgung den gesetzlich festgelegten Anteil der jeweils geltenden EEG-Umlage zu erheben. „Eigenversorgung“ ist der Verbrauch von Strom, den eine natürliche oder juristische Person im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der Stromerzeugungsanlage selbst verbraucht, wenn der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird und diese Person die Stromerzeugungsanlage selbst betreibt; das heißt Anlagenbetreiber und Letztverbraucher sind personenidentisch.

Kleinanlagen bis 10 kWp und weniger als 10.000 kWh Eigenversorgung müssen keine EEG-Umlage bezahlen. Wird Strom aus EEG- und KWK-Anlagen teilweise oder ganz von Dritten verbraucht, so ist hierfür die volle EEG-Umlage vom Anlagenbetreiber an den Übertragungsnetzbetreiber abzuführen.

Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, kurz EEG, regelt die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen, wie solarer Strahlungsenergie (Photovoltaik), Wasserkraft, Windenergie, Biomasse usw. Das Gesetz regelt die Anforderungen, die Vergütungsdauer und die Höhe der Einspeisevergütung.

  • Ziel der gesetzlichen Regelung ist es unter anderem, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.
  • Der Netzbetreiber der allgemeinen Versorgung, also ED Netze GmbH, hat die Pflicht, die EEG-Anlagen an sein Stromnetz anzuschließen, den EEG-Strom abzunehmen und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben die Vergütung zu leisten.
  • Die jeweiligen Vergütungssätze sind abhängig vom Inbetriebnahmezeitpunkt der Anlage, sie gelten in Regel für die gesamte Förderdauer unverändert. Die Vergütungen werden bei größeren Anlagen jeweils anteilig nach den Vergütungsstufen gezahlt.
  • Im EEG ist der bundesweite Belastungsausgleich geregelt. Hierfür geben die Verteilnetzbetreiber die in ihren Netzen von den Anlagenbetreibern abgenommenen Strommengen an die Übertragungsnetzbetreiber weiter und bekommen hierfür die an die Anlagenbetreiber bezahlten gesetzlichen Mindestvergütungen abzüglich vermiedener Netznutzungsentgelte erstattet.
  • Die im Rahmen der EEG-Jahresabrechnung abzurechnenden EEG-Energiemengen werden durch Wirtschaftsprüfer bescheinigt.
  • Den vollständigen Text des "Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien" (Erneuerbare-Energien-Gesetz-EEG) finden Sie auf der Internetseite des Bundesministerium der Justiz unter http://www.gesetze-im-internet.de

Ansprechpartner

Team Kundenbetreuung

Kundenbetreuung@ednetze.de

07623 92-511861