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Sturmtief „Burglind“: Wiederherstellung der Stromversorgung fast abgeschlossen

• Alle Orte über die Mittelspannung am Stromnetz
• Innerhalb von Breitnau, Schluchsee und Lenzkirch kann es im Niederspannungsbereich weiter Störungen geben

Südbaden, 4. Januar 2018. Bis heute Abend können die ED Netze die Stromversorgung der Orte über die Mittelspannungsebene wiederherstellen, zum Teil werden dazu Notstromaggregate eingesetzt. Die Schäden in der Niederspannungsebene, die innerhalb der Ortschaften die Kunden mit Strom versorgt, sind aber größer als heute morgen eingeschätzt. Zum Teil kommen die Schäden erst jetzt zum Vorschein, nachdem die Orte wieder über die Mittelspannung mit Strom versorgt sind.

„Wir konzentrieren uns nun voll auf diese Spannungsebene, können aber nicht sicherstellen, dass alle Störungen bis heute beseitigt werden können“, sagt Hans-Dieter Meyer, stellvertretender Geschäftsführer der ED Netze GmbH. „Wir tun alles, was möglich ist, damit so wenige Menschen wie nötig, eine zweite Nacht ohne Strom verbringen müssen. Einzelne Haushalte und Straßen vor allem in Breitnau, Schluchsee und Lenzkirch werden leider keinen Strom haben.“

Bislang hatte die Wiederherstellung der Mittelspannungsebene Priorität, da mehr Menschen in kürzerer Zeit wieder Strom bekommen können.

Nachdem Sturmtief Burglind gestern großflächige Stromausfälle vom Hochrhein über den Hotzenwald bis zum Hochschwarzwald und zur Baar verursacht hatte, waren die Techniker der ED Netze im Dauereinsatz, um die Versorgung wieder sicherzustellen. Mehr als 40 eigene und 15 Mitarbeiter von externen Freileitungsfirmen arbeiteten unter Hochdruck daran, umgeknickte Strommasten wieder aufzustellen und die Freileitungen in Betrieb zu nehmen. „Wir haben die meisten Kollegen aus dem Weihnachtsurlaub zurückgeholt, um mit möglichst vielen Trupps Bäume aus den Leitungen zu schneiden und Schäden zu reparieren. Punktuell sind die Schäden sogar noch größer als beim Orkan Lothar 1999“, so Hans-Dieter Meyer.

Erschwerten gestern vor allem durch Bäume blockierte Wege und orkanartige Böen die Arbeit, war es heute der Dauerregen, der die Zufahrt zu den Schadensstellen fast unmöglich machte. „Wir mussten manchmal Spezialfahrzeuge mit Ketten einsetzen, um überhaupt voranzukommen“, so Hans-Dieter Meyer.

Presseinfo als PDF

Unternehmensinformation
Die ED Netze GmbH ist der Netzbetreiber für Südbaden. 280 Mitarbeiter sorgen für eine sichere Stromversorgung der 295.000 Netzkunden und 16.000 dezentralen Einspeiseanlagen. Das Netzgebiet umfasst im Westen die Region südlich von Freiburg bis zum Hochrhein und reicht im Osten nördlich von Villingen-Schwenningen bis zum Bodensee. Dazu unterhält ED Netze ein komplexes System mit 40.000 Masten, 8.300 Kilometern Erdkabel, 3.900 Kilometern Freileitungen sowie 3.300 Transformatoren und 22.000 Schaltgeräten. Der Verteilnetzbetreiber kümmert sich um Bau, Betrieb und Instandhaltung im Hoch-, Mittel- und Niederspannungsbereich. Über die dezentralen Stützpunkte ist die ED Netze GmbH in ganz Südbaden vor Ort präsent. Sie gehört zur Unternehmensgruppe der Energiedienst Holding AG.

Mehr Infos unter: www.ednetze.de

Übrigens: Wo es aktuell im Stromnetz der ED Netze Störungen gibt, finden Sie im Internet:
www.ednetze.de/unterbrechungen