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Rollout moderner Messeinrichtungen


  • Nachfolgend sind alle wichtigen Informationen der ED Netze GmbH rund um den Rollout moderner Messeinrichtungen (mME) und intelligenter Messsysteme (iMSys) für Dienstleister, Lieferanten, Anschlussnehmer und Bauherren zusammengestellt.

  • Durch das Inkrafttreten des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) sind alle grundzuständigen Messstellenbetreiber verpflichtet, künftig in allen Verbrauchsanlagen moderne Messeinrichtungen bzw. intelligente Messsysteme einzubauen.

  • Gemäß §37 Abs. 1 MsbG informiert die ED Netze GmbH als grundzuständiger Messstellenbetreiber nachfolgend über den Umfang ihrer Rolloutverpflichtungen, ihre Standardleistungen sowie mögliche Zusatzleistungen.


Mehr zu den intelligenten Messsystemen kann man übrigens beim Bundeswirtschaftsministerium nachlesen.


Moderne Stromzähler in jeden Haushalt, so verlangt es das Messstellenbetriebsgesetz. Ein Mammutprojekt für die ED Netze GmbH: Rund 260.000 Zähler werden in den nächsten Jahren getauscht.

Das Bundeswirtschaftsministerium schreibt den Einbau dieser neuen, modernen Messeinrichtung
innerhalb der nächsten 16 Jahre vor. Das steht im Messstellenbetriebsgesetz. Strom stammt nämlich
immer häufiger aus Quellen, die vom Wetter abhängig sind wie Sonne und Windkraft. Die neue Technik
ist ein wichtiger Schritt, die Stromproduktion, den Verbrauch und die Netze besser miteinander zu  verknüpfen. Außerdem hilft sie beim Energiesparen.

Intelligente Stromnetze sollen zukünftig Veränderungen in der Stromversorgung und im Stromverbrauch
automatisch regulieren: Kommt zum Beispiel viel Wind- und Sonnenenergie ins Netz, verringern  Kraftwerke ihre Leistung. Das hilft, die erzeugte Energie besser zu  steuern. Hierzu bauen die ED Netze in den nächsten 16 Jahren rund 260.000 Zähler auf moderne Messeinrichtungen um.

Alle Beteiligten sollen einen Mehrwert erhalten: Verbraucher, Erzeuger, Netzbetreiber und Lieferanten.
Anders als die analogen Ferraris-Zähler stellen die moderne Messgeräte die Verbrauchswerte in  verschiedenen Intervallen rückblickend zu Verfügung.

Ja, nur mit der gerätespezifischen PIN können die persönlichen Verbrauchsdaten aufgerufen werden. Der Zählerstand wird wie bisher mindestens einmal im Jahr für die Abrechnung abgelesen.

Zunächst nichts. Jeder Kunde wird rund drei Monate vor dem anstehenden Zählerwechsel schriftlich informiert. Wir werden im ED-Netzgebiet pro Jahr rund 15.000 Zähler austauschen. Beginnen werden wir mit kleinen Schritten, die großen Chargen folgen später, so das der Tausch bis 2033 vollzogen ist. 


Umfang des Rollouts

  • Moderne Messeinrichtungen
    Umbau von rund 260.000 Zählpunkten auf moderne Messeinrichtung

  • Intelligente Messsysteme
    Umbau von rund 35.000 Zählpunkten auf intelligente Messsysteme


Preise

Bereits jetzt werden Ihnen die Kosten für den Zähler in der Regel durch Ihren Stromversorger berechnet. Mit dem Wechsel auf einen neuen digitalen Stromzähler ändert sich der Preis. Der Gesetzgeber hat Preisobergrenzen festgelegt, die von allen grundzuständigen Messstellenbetreibern einzuhalten sind. Daran halten wir uns selbstverständlich. In welchem Umfang Ihr Stromversorger die Kosten an Sie weiter gibt, ist abhängig von Ihrem Stromvertrag. Der Zählerwechsel ist für Sie kostenlos.


Zusätzliche Leistungen gegen Aufpreis

Auf Anfrage