Wissenswertes von A-Z

Auf dieser Informationsseite haben wir Wissenswertes zum Thema Einspeiser von A-Z übersichtlich zusammengestellt.

Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK)

In einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK-Anlage) wie z.B. einem Blockheizkraftwerk werden gleichzeitig Strom und Nutzwärme durch den Einsatz von fossilen Brennstoffen erzeugt. Durch die gekoppelte Erzeugung in einer KWK-Anlage, wird weniger Brennstoff verbraucht als bei der Erzeugung in getrennten Anlagen. Somit sind KWK-Anlagen wesentlich effizienter und können einen Wirkungsgrad von bis zu 85 % und höher erreichen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert neue oder modernisierte KWK-Anlagen, Wärme- und Kältenetze, sowie Wärme- und Kältespeicher. Grundlage hierfür ist das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), zuletzt novelliert im Juli 2012. Umfangreiche Informationen finden Sie auf der Homepage des BAFA.

Siehe Abrechnung / Abrechungszyklus im Einspeiser Portal

Das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK-G, ist am 01.04.2002 in Kraft getreten und wurde seitdem mehrere Male novelliert. Es werden Erzeugungsanlagen gefördert, die Strom und Wärme mit fossilen Energieträgern (Öl und Gas) erzeugen. Zweck des Gesetzes ist es, eine Erhöhung der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung zu erzielen. Dabei werden die Modernisierung und der Neubau solcher Anlagen speziell gefördert.

  • Für kleine, fabrikneue, hocheffiziente KWK-Anlagen bis 50 kW steht auf der Homepage der BAFA ein gebührenfreies elektronisches Anzeigeverfahren, auf Grundlage der Allgemeinverfügung zur Erteilung der Zulassung für kleine KWK-Anlagen zur Verfügung. Die Antragstellung kann durch den Anlagenbetreiber selbst oder durch ein von ihm beauftragtes Installationsunternehmen durchgeführt werden.
  • Für den gesamten erzeugten Strom, zahlt der Stromnetzbetreiber nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G), unabhängig von der elektrischen Leistung der KWK-Anlage, auf der Grundlage des Zulassungsbescheides des BAFA für den erzeugten KWK-Strom, über einen bestimmten Zeitraum einen Zuschlag an den Anlagenbetreiber. Voraussetzung ist die Zulassung der KWK-Anlage; deshalb ist nach der Inbetriebnahme ein entsprechender Antrag bei der BAFA zu stellen.
  • Für den überschüssigen, eingespeisten Strom, erhält der Anlagenbetreiber eine Vergütung nach dem durchschnittlichen Preis für Grundlaststrom an der Strombörse EEX in Leipzig, im jeweils vorangegangenen Quartal. Die jeweils aktuell gültigen Sätze finden Sie im Internet unter: https://www.eex.com/de/marktdaten/strom/kwk-index. Außerdem erhält er eine Vergütung für vermiedene Netzkosten. Dies ist in der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) geregelt.

 



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