ED Netze GmbH

Rheinfelden

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und Lagebericht

JAHRESABSCHLUSS ED NETZE GMBH

1.1 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019

1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2019
 
A k t i v a


Tsd. € Erl. 31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen 1 230.737 209.815
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
569 511
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche


Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie


Lizenzen an solchen Rechten und Werten
569 511
II. Sachanlagen
230.092 209.302
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und


Bauten einschließlich der Bauten auf fremden


Grundstücken
5.710 4.325
2. Technische Anlagen und Maschinen
174.461 165.801
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-


ausstattung
15.510 16.129
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
34.411 23.047
III. Finanzanlagen
76 2
1. Beteiligungen
76 2
B. Umlaufvermögen
44.047 28.921
I. Vorräte
6.572 6.669
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
5.618 4.478
2. Unfertige Leistungen
954 2.191
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2 37.475 22.252
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
23.290 9.430
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
12.578 12.578
- davon Ford. aus Lieferungen und Leistungen gegen


verb. Unternehmen 1.758 (12.578)


- davon Forderungen gegen Gesellschafter 10.476 (4.802)


3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein


Beteiligungsverhältnis besteht
158 54
- davon Ford. aus Lieferungen und Leistungen gegen


Beteiligungen 158 (54)


4. Sonstige Vermögensgegenstände
1.449 190
C. Rechnungsabgrenzungsposten
0 49
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
873 521
Aktiva
275.657 239.306

Passiva


Tsd. €
Erl. 31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital 3 65.165 65.165
I. Gezeichnetes Kapital
5.500 5.500
II. Kapitalrücklage
35.976 35.976
III. Gewinnrücklagen
62 62
1. Andere Gewinnrücklagen
62 62
IV. Bilanzgewinn (+) / Bilanzverlust (-)
23.627 23.627
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse
36.632 36.395
C. Rückstellungen 5 42.739 29.202
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4 15.320 5.069
2. Steuerrückstellungen
900 903
3. Sonstige Rückstellungen
26.519 23.230
- davon Konzessionsverpflichtungen 14.720 (13.750)


- davon Sonst. Personalrückstellungen 3.449 (3.298)


- davon andere Sonst. Rückstellungen 8.350 (6.182)


D. Verbindlichkeiten 6 130.566 107.583
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
0 84
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3.175 5.562
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
126.080 101.077
- davon Verb. aus Lieferungen und Leistungen ggü. verb. Unternehmen 15.056 (11.099)


- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 114.328 (92.864)


4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
807 518
- davon Verb. aus Lieferungen und Leistungen ggü. Beteiligungen 800 (518)


5. Sonstige Verbindlichkeiten
504 342
- davon Sonst. Verb. aus Steuern 296 (339)


- davon Sonst. Verb. im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 (1)


E. Rechnungsabgrenzungsposten
555 961
Passiva
275.657 239.306

1.2 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1.2 Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
 

Tsd. € Erl. 2019 2018
1. Umsatzerlöse 7 314.850 296.456
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
-1.248 1.366
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
9.699 7.110
4. Sonstige betriebliche Erträge 8 3.166 2.846
Gesamtleistung
326.467 307.778
5. Materialaufwand 9 -239.344 -222.096
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-221.797 -206.465
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
-17.547 -15.631
6. Personalaufwand 10 -32.255 -25.790
a) Löhne und Gehälter
-18.733 -17.924
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
-13.522 -7.866
- davon für Altersversorgung -7.912 (-2.210)


7. Abschreibungen
-12.018 -12.416
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-12.018 -12.416
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11 -28.686 -30.611
Betriebsaufwand
-312.303 -290.913
Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT)
14.164 16.865
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
107 279
- davon aus verbundenen Unternehmen 1 (12)


10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
-9.679 -13.296
- davon an verbundene Unternehmen -4.816 (-4.808)


Finanzergebnis 12 -9.572 -13.017
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13 -3.562 -3.046
12. Ergebnis nach Steuern
1.030 802
13. Sonstige Steuern
-82 -130
14. Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführungsverträgen 14 386 660
15. Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführung an Minderheitsgesellschafter 15 -1.334 -1.332
16. Jahresüberschuss
0 0
Gewinnvortrag
23.627 23.627
Bilanzgewinn
23.627 23.627

1.3 ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

1.3 Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Grundlagen


Die ED Netze GmbH mit Sitz in Rheinfelden wird beim Handelsregister B des Amtsgerichts Freiburg i.Br. unter der Nummer HRB 413481 geführt. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Formale Darstellung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wird nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt und gegliedert. Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde.

Im Vergleich zum gesetzlichen Gliederungsschema wurden zusätzliche Zwischensummen eingefügt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Posten „Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführungsverträgen“ und „Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführung an Minderheitsgesellschafter“ eingefügt.

Die Bilanz wurde um den Posten „Sonderposten für Investitionszuschüsse“ ergänzt.

Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind im Anhang sowie in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung die Werte in Tausend € angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Allgemeines

Bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten haben wir allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Dem Abschluss liegen Abgrenzungen zu Grunde, welche ermessensbehaftet sind und die sich vor allem auf stichtagsbezogene Leistungsabgrenzungen beziehen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden unrealisierte Gewinne aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag nicht ergebniswirksam berücksichtigt.

Immaterielle Vermögensgegenstände
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung, angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten; vom Wahlrecht der Aktivierung herstellungsbezogener Verwaltungskosten und Sozialaufwendungen sowie Fremdkapitalzinsen wird Gebrauch gemacht.

Zusätzlich werden wesentliche Verbesserungen, Substanzmehrung, Funktionsänderungen oder die Erneuerung wesentlicher Bestandteile an vorhandenen Wirtschaftsgütern aktiviert.

Die Sachanlagen werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 25 - 50 Jahre, Erzeugungsanlagen 20 - 50 Jahre, Grundstückseinrichtungen 10 - 15 Jahre, Betriebsvorrichtungen 10 - 20 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4 - 45 Jahre, andere Anlagen 5 - 10 Jahre sowie Betriebs-und Geschäftsausstattung 3 - 25 Jahre. Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von unter einem Jahr bzw. einem Wert von kleiner € 800 werden als Aufwand verbucht.

Finanzanlagen
Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, gemindert um angemessene Wertberichtigungen, bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt; Risiken sind durch individuelle bzw. pauschale Abschläge berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird für Zahlungen im Geschäftsjahr gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung von Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen mit dem dazugehörigen Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 HGB.

Sonderposten
Die ab dem 1. Januar 2003 als Sonderposten passivierten Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse werden entsprechend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes planmäßig aufgelöst.

Rückstellungen
Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag (einschließlich Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Barwert angesetzt. In den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt.

Die Verpflichtung für den Rückbau der Netzanlagen (Konzessionsverpflichtung) wird auf Basis der vertraglichen Rückbauverpflichtungen sowie der voraussichtlichen Abbruchkosten zum Jahresabschluss geschätzt und mit einer Teuerung von 2,0% (Vorjahr: 2,0%) auf eine durchschnittliche Vertragsdauer von 20 Jahren hochindiziert und mit einem Zinssatz von 2,13% (Vorjahr: 2,47%) abgezinst. Effekte von Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Pensionsrückstellungen und vergleichbare langfristig fällige Personalverpflichtungen werden unter Anwendung der „Richttafeln 2018 G“ der Heubeck Richttafeln GmbH berechnet und gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen (projected unit credit method) auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 2,71% p.a. (Vorjahr 3,21% p.a.) bzw. 0,96%. p.a. (Vorjahr 1,25% p.a.) bei Kurzläufern bewertet.

Die Vereinfachungsregelung gem. § 253 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Für die langfristigen Verpflichtungen wurde ein pauschaler 10-jähriger durchschnittlicher Marktzinssatz auf Basis einer Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Es wird eine durchschnittliche Lohn- und Gehaltssteigerung von 1,90% in 2020 und von 2,25% in 2021 sowie eine Rentensteigerung von 1,00% bis 2,25% angenommen.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Pensionsrückstellungen und vergleichbaren langfristigen Personalrückstellungen mit dem dafür gebildeten Deckungsfonds (CTA-Modell) verrechnet.

Das Deckungsvermögen wird gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem Zeitwert bewertet.

Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Die bis zum 31. Dezember 2002 als passiver Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierten Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse werden entsprechend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes planmässig aufgelöst.
 
Erläuterungen zur Bilanz 2019

1 Anlagevermögen

 
Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht.
 

Tsd. € Anschaffungs- und Herstellungskosten

AB
01.01.2019
Zugänge Abgänge Um- buchungen EB 31.12.2019
A. Anlagevermögen 823.280 32.983 -2.776 0 853.487
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.001 274 0 216 6.491
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte




und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen




an solchen Rechten und Werten 6.001 274 0 216 6.491
II. Sachanlagen 817.277 32.635 -2.776 -216 846.920
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten




einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.181 312 0 1.211 28.704
2. Technische Anlagen und Maschinen 690.578 10.912 -2.629 6.630 705.491
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.471 1.761 -147 229 78.314
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.047 19.650 0 -8.286 34.411
III. Finanzanlagen 2 74 0 0 76
1. Beteiligungen 2 74 0 0 76


Tsd. € Abbschreibungen

AB 01.01.2019 Abschr. des Geschäftsj. Zugänge Abgänge
A. Anlagevermögen -613.465 -12.021 0 2.736
I. Immaterielle Vermögensgegenstände -5.490 -432 0 0
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte



und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen



an solchen Rechten und Werten -5.490 -432 0 0
II. Sachanlagen -607.975 -11.589 0 2.736
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten



einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -22.856 -138 0 0
2. Technische Anlagen und Maschinen -524.777 -8.843 0 2.590
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -60.342 -2.608 0 146
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0 0
1. Beteiligungen 0 0 0 0


Tsd. € Abschreibungen

Um- buchungen Zu- schreibungen EB 31.12.2019
A. Anlagevermögen 0 0 -622.750
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 -5.922
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte


und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen


an solchen Rechten und Werten 0 0 -5.922
II. Sachanlagen 0 0 -616.828
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten


einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 -22.994
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 0 -531.030
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 -62.804
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
1. Beteiligungen 0 0 0


Tsd. € Buchwerte

Buchwert 31.12.2019 Buchwert 31.12.2018
A. Anlagevermögen 230.737 209.815
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 569 511
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten 569 511
II. Sachanlagen 230.092 209.302
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.710 4.325
2. Technische Anlagen und Maschinen 174.461 165.801
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.510 16.129
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.411 23.047
III. Finanzanlagen 76 2
1. Beteiligungen 76 2


Im Berichtsjahr wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert.
 

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Es besteht eine Forderung aus Cash-Pooling in Höhe von 9.399 Tsd. € (im Vorjahr bestand eine Verbindlichkeit i.H.v. 9.978 Tsd. €) gegen verbundene Unternehmen.

3. Eigenkapital

Die Energiedienst AG ist mit 75,9 % an der Gesellschaft beteiligt.

Die Energiedienst Holding AG ist mit einem Anteil von 9,1% an der Gesellschaft beteiligt. Weiterer Gesellschafter ist die ED Kommunal GmbH mit einem Anteil von 15,0%.

4. Personalvorsorge

Es bestehen Verpflichtungen für Pensionen und sonstige Personalverpflichtungen (Altersteilzeit) gemäß Pensionsgutachten für Pensionen in Höhe von 56.457 Tsd. € (Vorjahr 43.588 Tsd. €) sowie für sonstige Personalverpflichtungen (Altersteilzeit) in Höhe von 2.138 Tsd. € (Vorjahr 2.299 Tsd. €). Diese wurden mit dem Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert von 44.148 Tsd. € (Vorjahr 41.338 Tsd. €) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen 36.422 Tsd. €.

Der Unterschiedsbetrag, welcher sich aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Ansatz des 10-jährigen Durchschnittszinses und unter dem Ansatz des 7-jährigen Durchschnittszinses ergibt, beträgt 8.697 Tsd. €. Für diesen besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB, welche aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Energiedienst AG aber nicht zum Tragen kommt. Der Effekt aus der Zinssatzänderung wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Aus der Verrechnung von Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Altersteilzeit) mit dem zugehörigen Deckungsvermögen ergibt sich ein Aktivüberhang in Höhe von 873 Tsd. € (Altersteilzeit), der als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wird, sowie ein Passivüberhang in Höhe von 15.320 Tsd. € (Pensionen), der als Rückstellung ausgewiesen wird.

Im Vorjahr ergab sich ein Aktivüberhang in Höhe von 521 Tsd. € (Altersteilzeit), der als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wurde, sowie ein Passivüberhang in Höhe von 5.069 Tsd. € (Pensionen), der als Rückstellung ausgewiesen wurde.

In Höhe der Differenz zwischen Anschaffungskosten und Zeitwert des Deckungsvermögens besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 7.726 Tsd. €. Aufgrund der hohen frei verfügbaren Rücklagen (inklusive des im Bilanzgewinn enthaltenen Gewinnvortrags) kommt die Ausschüttungssperre im laufenden Geschäftsjahr nicht zum Tragen.

Es bestehen weitere sonstige Personalverpflichtungen in Höhe von 388 Tsd. €, welche mit Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherung) in gleicher Höhe verrechnet wurden.

5. Rückstellungen

Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen anderen sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten.

6. Verbindlichkeiten

Es bestehen wie im Vorjahr keine durch Pfandrechte gesicherten Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2019 Bilanzwert mit einer Restlaufzeit von
in Tsd. € 31.12.2019 bis zu ein bis mehr als


einem Jahr fünf Jahren fünf Jahren
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.175 3.175 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 126.080 21.080 0 105.000
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 807 807 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 504 504 0 0
Summe 130.566 25.566 0 105.000


Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2019 Bilanzwert mit einer Restlaufzeit von
in Tsd. € 31.12.2018 bis zu ein bis mehr als


einem Jahr fünf Jahren fünf Jahren
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 84 84 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.562 5.562 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 101.077 21.077 0 80.000
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 518 518 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 342 342 0 0
Summe 107.583 27.583 0 80.000


Haftungsverhältnisse
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse, die für die Beurteilung der Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es besteht ein Bestellobligo aus dem Investitions- und Unterhaltsbereich in Höhe von 13.696 Tsd. €.

Für bestehende Miet- und Pachtverträge bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 6.325 Tsd. € (Laufzeit bis 2031).
 
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

7. Umsatzerlöse

Tsd. € 2019 2018
Elektrizitätsverteilung 302.693 289.572
Sonstige Aktivitäten 12.157 6.884
Umsatzerlöse 314.850 296.456


Die Position enthält periodenfremde Erlöse (i.W. Minderaufwand vermiedene Netznutzung, EEG-Einspeiser) in Höhe von 2.488 Tsd. € (Vorjahr -4.038 Tsd. €).

Sämtliche Umsatzerlöse wurden in Deutschland erwirtschaftet.

8. Sonstige betriebliche Erträge

Die Position enthält periodenfremde Erlöse (i.W. Auflösung von Rückstellungen, Zuschreibungen von Forderungen und Anlagenabgängen) in Höhe von 1.130 Tsd. € (Vorjahr 761 Tsd. €).

9. Materialaufwand

Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen (i.W. vermiedene Netznutzung, EEG-Einspeiser, vorgelagerte Netzkosten) in Höhe von -3.961 Tsd. € (Vorjahr 1.721 Tsd. €).

10. Personalaufwand

Im Geschäftsjahr waren im Schnitt 165 (Vorjahr 167) gewerbliche Arbeitnehmer, 149 Angestellte (Vorjahr 149), keine geringfügig Beschäftigten (Vorjahr 2) und 18 Auszubildende (Vorjahr 19) beschäftigt.

Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von -1 Tsd. € (Vorjahr -25 Tsd. €).

Die Aufwendungen aus Altersversorgung sind durch Sondereffekte aus der Neueinschätzung des Wahlrechts zum Bezug von Kapital bzw. Rente im Versorgungsfalls sowie der Umstellung des Endalters von 63 auf 65 Jahren aus der Altersversorgung in Höhe von 6.210 Tsd. € belastet.

Es erfolgte eine Anpassung der Vorjahreswerte zwischen den Positionen a) Löhne und Gehälter und b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung i.H.v. 2.123 Tsd. €.

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von -113 Tsd. € (Vorjahr -29 Tsd. €).

12. Finanzergebnis

Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von -18 Tsd. € (Vorjahr 0 Tsd. €).

Die Aufwendungen für die Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 6.269 Tsd. € (Vorjahr 3.753 Tsd. €) werden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Erträgen aus Deckungsvermögen in Höhe von 2.810 Tsd. € (Vorjahr -3.094 Tsd. €) verrechnet.

Der Aufwand für die Aufzinsung von weiteren langfristigen Rückstellungen lag bei 1.327 Tsd. € (Vorjahr 1.591 Tsd. €).

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Steueraufwand resultiert aus den von der Organträgerin Energiedienst AG berechneten Umlagen gemäß dem Ertragsteuerumlagevertrag vom 12.01.2007.

14. Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführungsverträgen

Die Position enthält Aufwendungen beziehungsweise Erträge aus dem Ergebnisabführungsvertrag zwischen der ED Netze GmbH (Organgesellschaft) und der Energiedienst AG (Organträger).

15. Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführung an Minderheitsgesellschafter

Die Position enthält die Ausgleichszahlung der ED Netze GmbH an die ED Kommunal GmbH (Minderheits-Gesellschafter).

Sonstige Angaben

Sonstige Angaben


Die Energiedienst AG ist mit 75,9% an der Gesellschaft beteiligt.

Die Energiedienst Holding AG ist mit einem Anteil von 9,1% an der Gesellschaft beteiligt.

Weiterer Gesellschafter ist die ED Kommunal GmbH mit einem Anteil von 15,0%.

Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Energiedienst Holding AG, Laufenburg (Schweiz), (EDH) einbezogen (kleinster Kreis). Der Abschluss der EDH wird in den Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW AG), Karlsruhe, einbezogen (größter Kreis). Der Konzernabschluss der EDH (Ort des Registers/Register-Nummer EDH: Handelsregistergericht Aarau/CH-400.3.925.247-1) ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich, der Konzernabschluss der EnBW AG ist bzw. wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Markus Nägele, Lörrach/Deutschland, sowie Oliver Kreml, Freiburg im Breisgau/Deutschland, sind als Geschäftsführer bestellt. Der ausgeübte Beruf stimmt mit der Organstellung überein.

Honorare des Abschlussprüfers

Tsd. € 2019
Abschlussprüfungsleistungen 36
Andere Bestätigungsleistungen 26
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
Summe 62


Angaben gemäß HGB § 285 Nr. 21
Es sind im Geschäftsjahr keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen abgeschlossen worden.

Angaben gemäß HGB § 285 Nr. 29
Differenzen, die zu latenten Steuern führen könnten, ergeben sich aus dem Anlagevermögen, den Rückstellungen bzw. dem Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Latente Steuern werden auf Ebene der Organträgerin (Energiedienst AG) bilanziert.

Angaben gemäß HGB § 291
Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, als Mutterunternehmen der ED Netze GmbH, Rheinfelden, hat gemäß HGB § 291 Abs. 2 Nr. 3 befreiende Wirkung auf die Verpflichtung der ED Netze GmbH einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der Jahresabschluss der ED Netze GmbH wird nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt und gegliedert. Der befreiende Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Mutterunternehmen) wird entsprechend § 315 a Abs. 1 HGB gemäß den am Bilanzstichtag verpflichtend in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.

Geschäfte größeren Umfangs im Sinne von § 6b Abs. 2 EnWG
Im Rahmen des Unbundlings sind Geschäfte größeren Umfangs der ED Netze GmbH, Rheinfelden, mit verbundenen und assoziierten Unternehmen anzugeben.
 

Tsd. € 2019 2018
1. Umsatzerlöse 210.510 207.872
2. Sonstige betriebliche Erträge 207 29
Gesamtleistung mit verbundenen Unternehmen 210.717 207.901
3. Materialaufwand -88.306 -87.303
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.080 -11.475
Betriebsaufwand mit verbundenen Unternehmen -99.386 -98.778
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 12
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.816 -4.808
Finanzergebnis mit verbundenen Unternehmen -4.815 -4.796


In der Gesamtleistung mit verbunden Unternehmen sind im Wesentlichen Netznutzungserlöse sowie Erlöse aus der Weitergabe von EEG-Einspeisungen an den Übertragungsnetzbetreiber enthalten. Der Betriebsaufwand mit verbunden Unternehmen enthält hauptsächlich Aufwendungen aus vorgelagerten Netzkosten, Strombezug aus Einspeisungen sowie bezogene Dienstleistungen. Der Zinsaufwand beinhaltet Darlehenszinsen.
 

Rheinfelden, den 13. Februar 2020

ED Netze GmbH

Markus Nägele, Geschäftsführer

Oliver Kreml, Geschäftsführer

1.4 LAGEBERICHT GESCHÄFTSJAHR 2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Geschäft und Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen


Die ED Netze GmbH errichtet, betreibt, erwirbt, veräußert, verpachtet und pachtet Elektrizitätsverteilungsanlagen, hierüber wird ein Tätigkeitsabschuss im Sinne von § 6b EnWG erstellt. Darüber hinaus werden konzernexterne Dienstleistungen erbracht. Die wesentlichen finanzwirtschaftlichen Steuerungsgrößen sind das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie die Rentabilität des eingesetzten Kapitals (EBIT im Verhältnis zu NOA (Net Operating Assets)). Der NOA setzt sich aus dem nicht verzinslichen Vermögen abzüglich dem nicht verzinslichen Fremdkapital zusammen.

Über die Gesellschafterinnen, Energiedienst AG und Energiedienst Holding AG, gehört die Gesellschaft zum Konzern der EnBW Baden-Württemberg AG mit Sitz in Karlsruhe. Mit der Energiedienst Holding AG besteht ein Betriebsführungsvertrag, der die Leistungserbringung und -verrechnung zwischen den Gesellschaften regelt.

Die Kostenprüfung durch die Bundesnetzagentur für die dritte Regulierungsperiode von 2019 bis 2023 bescheinigte der ED Netze GmbH einen Effizienzwert von 95 Prozent.

Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchensituation

Die schwache konjunkturelle Entwicklung und die außenwirtschaftliche Stagnation haben dazu geführt, dass die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten die Wachstumsprognose für 2019 von 0,8 Prozent auf 0,5 Prozent gesenkt haben. Im 3. Quartal 2019 war das Wirtschaftswachstum gegenüber dem Vorquartal mit einem Plus von 0,1 Prozent leicht steigend. Gegenüber dem Vorjahresquartal steht ein Plus von 1,0 Prozent zu Buche.

Die Veränderungsraten waren in der ersten Jahreshälfte von vergleichsweise kräftigen Witterungsschwankungen beeinflusst, aber auch von einem generellen Rückgang des Stromverbrauchs, der sich im 3. Quartal weiter fortsetzte. Wegen der weiterhin schwachen Konjunktur lag der Verbrauch im September um 0,8 Prozent niedriger, nachdem der Rückgang im August mit 3,9 Prozent noch deutlicher ausfiel. Damit wurden in den ersten drei Quartalen 2019 1,7 Prozent weniger Strom verbraucht als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Beteiligungsprogramm ED vernetzt

Im Rahmen des Kooperationsprogramms «ED vernetzt – Beteiligungsprogramm für Kommunen» haben sich bereits 24 Gemeinden an der ED Kommunal GmbH beteiligt. Für ED Netze ergibt sich daraus die Chance, die weitere Entwicklung gemeinsam und partnerschaftlich mit den Gemeinden zu gestalten. In Summe halten die Gemeinden zum Bilanzstichtag rund 24,8 % der Geschäftsanteile an der ED Kommunal GmbH, die wiederum 15 % der Anteile der ED Netze GmbH hält.

Ertragslage

Gesamtleistung


Die Gesamtleistung erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 18.689 Tsd. €.

Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Erlöse aus regulatorischen Geschäften (insbesondere Erlöse aus der Weitergabe von EEG-Einspeisungen an den Übertragungsnetzbetreiber) sowie höhere Dienstleistungserlöse zurückzuführen.

Betriebsaufwand

Der Betriebsaufwand erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 21.391 Tsd. €.

Der Anstieg ist auf höhere Aufwendungen aus regulatorischen Geschäften, Aufwendungen für das Dienstleistungsgeschäft sowie auf einen Sondereffekt i.H.v. 6.210 Tsd. € aus der Neueinschätzung der betrieblichen Altersversorgung zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen durch den Wegfall von Pachtaufwendungen positiv beeinflusst.

EBIT

Die ED Netze GmbH erwirtschaftet ein Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) in Höhe von 14.164 Tsd. €. Dies entspricht einem Rückgang um 2.702 Tsd. € gegenüber dem Vorjahr.

Der einmalige Umstellungseffekt aus der betrieblichen Altersversorgung führt dazu, dass die Prognoseerwartung eines deutlichen Anstiegs des EBIT nicht erreicht werden konnte.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis verbessert sich im Wesentlichen aufgrund positiver Effekte aus der Wertentwicklung des Deckungsvermögens von Pensions- und Personalrückstellungen um 3.445 Tsd. €. Gegenläufig sind höhere Zinsaufwendungen für die langfristigen Rückstellungen (u.a. Pensions- und Personalrückstellungen).

Jahresüberschuss

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wird wie im Vorjahr kein Jahresüberschuss ausgewiesen. Die Ergebnisabführung beträgt 948 Tsd. € und liegt um 276 Tsd. € über der des Vorjahres.

Finanzlage

Der Free-Cashflow beträgt -4.688 Tsd. € (Vorjahr: -16.569 Tsd. €). Der negative Free-Cashflow ist im Wesentlichen auf die weiterhin hohe Investitionstätigkeit zurückzuführen.

Das Finanzmanagement erfolgt für die ganze Gruppe zentral in der Energiedienst Holding AG. Die Finanzmittel werden mittels eines Cash Pools optimiert. Die aus dem Cash Pool resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden variabel verzinst. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit ist somit sichergestellt.

Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Darlehen i.H.v. 25.000 Tsd. € bei der Gesellschafterin Energiedienst AG aufgenommen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist um 20.922 Tsd. € gestiegen. Grund dafür ist die hohe Investitionstätigkeit im Netzbereich, die deutlich über den jährlichen Abschreibungen liegt. Für das Geschäftsjahr 2020 ist mit einem vergleichbaren Investitionsniveau zu rechnen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhen sich um 15.223 Tsd. €. Dies ist u.a. auf gestiegene Forderungen gegenüber Einspeisern sowie auf gestiegene Forderungen aus dem Cash-Pool zurückzuführen. Gegenläufig wirken sich gesunkenen Forderungen gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber aus.

Das Eigenkapital beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert 65.165 Tsd. €. Die Eigenkapitalquote liegt bei 24 % (Vorjahr: 27 %).

Die Rückstellungen erhöhen sich um 13.537 Tsd. € gegenüber dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Pensionsrückstellungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten nehmen um 22.983 Tsd. € zu. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Aufnahme eines zusätzlichen Darlehens bei der Gesellschafterin Energiedienst AG in Höhe von 25.000 Tsd. € zur Finanzierung der Investitionstätigkeit zurückzuführen.

Der NOA (Net Operating Asset) beträgt 176.909 Tsd. € (Vorjahr: 161.713 Tsd. €). Die Zunahme ist hauptsächlich auf die hohe Investitionstätigkeit zurückzuführen.

Die Rentabilität des eingesetzten Kapitals – EBIT im Verhältnis zum Net Operating Assets (NOA) – beträgt 8 % und liegt unter dem Vorjahreswert (10 %). Die Kennzahl liegt i.W. aufgrund des oben dargestellten Sondereffekts bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen unterhalb der Prognoseerwartung.

Aufgrund der weiterhin hohen Rentabilität des eingesetzten Kapitals, der stabilen Eigenkapitalquote und der Finanzierung über ein langfristiges Gesellschafterdarlehen ist die wirtschaftliche Lage insgesamt als gut zu bezeichnen.

Chancen- und Risikobericht 2019

Für die ED Netze GmbH ist die Überwachung der unternehmerischen Risiken ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Das unternehmensweite iRM besteht dabei aus Risikomanagement und Internem Kontrollsystem (IKS).

Das Risikomanagement-System umfasst das gesamte Unternehmen. Eingebunden sind sämtliche Primärfunktionen entlang der Wertschöpfungskette sowie die Querschnittsfunktionen. Dabei gewährleistet das Risikomanagement, dass bestehende Risiken bereichsübergreifend erfasst, analysiert und bewertet werden. Es sorgt auch dafür, dass risikobezogene Informationen in systematisch geordneter Weise zeitnah an die zuständigen Entscheidungsträger weitergeleitet werden. Diese institutionalisierte Risikomanagement-Stelle unterstützt die Risikomanagement-Verantwortlichen der Unternehmensbereiche und -prozesse bei der Umsetzung des Risikomanagements.

Wir unterscheiden die folgenden Risikokategorien:

Marktrisiken: Die ED Netze GmbH ist den Preisrisiken eines von Regulierung geprägten Umfeldes ausgesetzt. Wir begegnen diesen Marktrisiken durch Optimierung der Investitions- und Instandhaltungsstrategien.

Betriebsrisiken: Entlang unserer Wertschöpfungskette betreiben wir technologisch komplexe Stromübertragungsanlagen. Die Beschädigungen und der Ausfall von Betriebsmitteln und Anlagen aufgrund von höherer Gewalt können mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln und auch durch äußerste Sorgfalt nicht verhindert werden. Sie beeinträchtigen die Versorgungsqualität und Ertragslage des Unternehmens. Dieses Risiko minimieren wir durch systematische Verfahren der Wartung und Qualitätssicherung sowie durch den Einsatz hochqualifizierter Mitarbeiter. In geeigneten Fällen werden mögliche Schadenswirkungen durch Versicherungen begrenzt.

Finanzwirtschaftliche Risiken: Im Rahmen des operativen Geschäftes sind wir Zins-, Strompreis- und Kontrahentenrisiken ausgesetzt. Diesen Risiken wirken wir mit dem Einsatz geeigneter Steuerungsinstrumente entgegen. Derzeit werden keine derivativen Finanzinstrumente zu Sicherungszwecken eingesetzt, deren möglicher Einsatz wird aber laufend überprüft. Weiterhin bestehen allgemeine Ausfallrisiken im Forderungsbereich. Durch stringentes Forderungsmanagement und gegebenenfalls Vorauskasse wird dem entgegengetreten.

Umfeldrisiken: Weitere Risiken ergeben sich aufgrund des ständigen Wandels des politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Umfeldes der ED Netze GmbH. Hierfür betreiben wir u.a. ein aktives Regulierungsmanagement und beobachten und analysieren die aktuelle Entwicklung permanent. Unsere Risikoeinschätzung wird in einem strukturierten Prozess regelmäßig mit unseren Planungs- und Prognosedaten abgeglichen. Um mögliche negative Auswirkungen der Anreizregulierung zu kompensieren, streben wir eine nachhaltige Optimierung unserer Strukturen und Prozesse an.

Über die wesentlichen Risiken wird laufend an die Geschäftsleitung berichtet. Ergänzend hierzu erfolgt eine adhoc-Berichterstattung, sofern Risiken und Neueinschätzungen bekannt werden, die zu bestandsgefährdenden Entwicklungen führen können. Risikomanagementfragen werden auch in den Sitzungen des Prüfungsausschusses des Verwaltungsrates der Muttergesellschaft Energiedienst Holding AG behandelt.

Daneben ist das IKS implementiert. Es ermöglicht der Geschäftsleitung, sicherzustellen, dass wirksame Kontrollen im Unternehmen existieren. Diese betreffen die Überprüfung der wesentlichen Geschäftsprozesse auf Effektivität und Effizienz, die Fehler- und Risikovermeidung sowie die verlässliche und ordnungsgemäße Finanzberichterstattung. Ebenso existieren Kontrollen, die die Einhaltung rechtlicher und interner Vorgaben in den wesentlichen Unternehmensbereichen und Prozessen sicherstellen sollen.

Einzelrisiken

Die bedeutendsten Einzelrisiken der ED Netze GmbH liegen weiterhin in der Regulierung der Energienetze in Verbindung mit sinkenden Erlösobergrenzen. Daneben spielt der Nichtwiederabschluss von Stromkonzessionsverträgen ebenso eine wichtige Rolle.

Bei Betrachtung der verschiedenen Szenarien (gewichtete Bewertung) würden diese Risiken in Summe eine Ergebnisabweichung von ca. 3 Mio. € in Bezug auf unser Budget haben.

Gesamtrisikolage

Die Risikolage in der ED Netze GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2019 stabil entwickelt. Bestandsgefährdende Risiken waren im Geschäftsjahr 2019 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition der ED Netze GmbH erkennbar.

Chancen

Chancen können sich für die ED Netze GmbH bei einem positiven Verlauf der aktuell geführten Rechtsstreitigkeiten in Zusammenhang mit Konzessionsvergaben ergeben. Darüber hinaus bestehen Chancen durch die Anpachtung weiterer Netzgebiete bzw. den Gewinn von Konzessionsvergabeverfahren.

Ebenso können sich einzelne Chancen auch aufgrund der Regulierung der Energienetze ergeben.

In Summe würde diese Chance zu einer positiven Ergebnisabweichung von ca. 10 Mio. € führen (gewichtete Bewertung).

Prognosebericht

Einflussfaktoren


Die wesentlichen finanzwirtschaftlichen Steuerungsgrößen sind das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie die Rentabilität des eingesetzten Kapitals (EBIT im Verhältnis zu NOA). Im Hinblick auf diese Kennzahlen sind folgende Einflussfaktoren relevant:

Erlösobergrenze

Aufgrund der genehmigten Erlösobergrenze durch die Bundesnetzagentur gibt es bei treffender Durchleitungsprognose der EDN und zeitversetzt durch das Regulierungskonto keinen kalkulierbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Mehr- oder Minderlöse können aber das EBIT der einzelnen Geschäftsjahre insoweit beeinflussen, dass ein positiver Saldo des Regulierungskontos zum Stichtag nicht als Forderung aktiviert werden darf, ein negativer Saldo hingegen als Rückstellung passiviert werden muss.

Entwicklung der Umlagen

Grundsätzlich stellen die erhobenen Umlagen (u.a. Offshore-, KWK-, § 19-Umlage) durchlaufende Posten dar, die im gleichen Maße zu Umsatzerlösen und Strombezugskosten führen. Es können aber periodenfremde Effekte auftreten, die einen Einfluss auf das EBIT haben könnten.

Entwicklung der dauerhaft nicht beeinflussbaren Kosten

Dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten (z.B. Personalzusatzkosten) können mit einem Zeitverzug von zwei Jahren in der Erlösobergrenze angesetzt werden. Hieraus können Verschiebungen beim EBIT auftreten.

Kostenentwicklung im Unterhaltsbereich sowie bei den eingekauften Dienstleistungen

Veränderungen der Kosten im Unterhaltsbereich sowie bei den eingekauften Dienstleistungen (Abrechnung, Service-Center, Administrationskosten) wirken sich entsprechend auf das EBIT aus.

Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen

Die Abgänge von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens können zu Sondereffekten führen, die das EBIT entsprechend beeinflussen.

Konzessionsgebiet

Veränderungen der Konzessionsgebiete können das EBIT beeinflussen. Die Auswirkungen können hierbei negativ (bei Konzessionsverlusten) als auch positiv (bei Konzessionszugewinnen) sein.

Prognose

Für das Geschäftsjahr 2020 wird ein deutlicher Anstieg des EBIT erwartet. Dies ist im Wesentlichen auf den Wegfall des Sondereffekts aus der Altersversorgung sowie auf die dauerhaft nicht beeinflussbaren Kosten und hierbei insbesondere auf die ansetzbaren Personalzusatzkosten aus 2018 zurückzuführen. Die Rentabilität des eingesetzten Kapitals wird voraussichtlich entsprechend deutlich steigen.
 

Rheinfelden, den 13. Februar 2020

ED Netze GmbH

Markus Nägele, Geschäftsführer

Oliver Kreml, Geschäftsführer

TÄTIGKEITSABSCHLUSS ED NETZE GMBH

1.5 Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der ED Netze GmbH für das Geschäftsjahr 2019

Buchhalterisches Unbundling


Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG haben Energieversorgungsunternehmen zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung in ihrer internen Rechnungslegung jeweils getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten so zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbstständigen Unternehmen ausgeführt würden. Bei der ED Netze GmbH ist dementsprechend zu trennen zwischen den Bereichen „Elektrizitätsverteilung (EV)“, „Messstellenbetrieb (MSB)“ und „Sonstigen Aktivitäten“. Als wesentliche Aktivität des sonstigen Bereiches ist das konzernexterne Dienstleistungsgeschäft zu nennen. Die Trennung wird im Rahmen des Tätigkeitsabschlusses dargelegt.

Formale Darstellung

Im Vergleich zum gesetzlichen Gliederungsschema wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten „Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführungsverträgen“ und „Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführung an Minderheitsgesellschafter“ eingefügt. Die Bilanz wurde um den Posten „Sonderposten für Investitionszuschüssen“ ergänzt. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind im Anhang sowie in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung die Werte in Tausend € angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertungs- und Bilanzierungsvorschriften aus dem Jahresabschluss der ED Netze GmbH finden auf den Tätigkeitsabschluss entsprechend Anwendung.

Vermögen und Schulden sowie Erträge und Aufwendungen werden innerhalb der Finanzbuchhaltung über die eingerichtete Profit-Center-Rechnung in der Regel direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden wäre, erfolgt eine Aufteilung dieser Positionen unter Verwendung von sachgerechten Verteilungsschlüsseln. Hierbei wurden insbesondere die Steuern unter Berücksichtigung eines Schlüssels verteilt. In der Position Umsatzerlöse sind im Tätigkeitsabschluss „Elektrizitätsverteilung“ Erlöse aus der buchungskreisinternen Verrechnung von Leistungen an die Tätigkeitsbereiche „Sonstige Aktivitäten“ und „Messstellenbetrieb“ abgebildet. Diese interne Verrechnung ist im Einzelabschluss der ED Netze GmbH eliminiert.

BILANZ


Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva


Tsd. € Erl. 31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen 1 230.641 209.769
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
504 503
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte


und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
504 503
II. Sachanlagen
230.061 209.264
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten


auf fremden Grundstücken
5.710 4.325
2. Technische Anlagen und Maschinen
174.461 165.801
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
15.510 16.129
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
34.380 23.009
III. Finanzanlagen
76 2
1. Beteiligungen
76 2
B. Umlaufvermögen
41.693 25.906
I. Vorräte
5.925 4.690
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
5.618 4.478
2. Unfertige Leistungen
307 212
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2 35.768 21.216
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
22.322 8.588
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
11.992 12.405
- davon Ford. aus Lieferungen und Leistungen gegen verb. Unternehmen 1.172 (12.405)


- davon Forderungen gegen Gesellschafter 10.476 (3.183)


3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0 33
- davon Ford. aus Lieferungen und Leistungen gegen Beteiligungen 0 (33)


4. Sonstige Vermögensgegenstände
1.454 190
C. Rechnungsabgrenzungsposten
0 49
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
873 521
Aktiva
273.207 236.245


Passiva
 

Tsd. € Erl. 31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
65.165 65.165
I. Gezeichnetes Kapital
5.500 5.500
II. Kapitalrücklage
35.976 35.976
III. Gewinnrücklagen
62 62
1. Andere Gewinnrücklagen
62 62
IV. Bilanzgewinn (+) / Bilanzverlust (-)
23.627 23.627
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse
36.632 36.395
C. Rückstellungen
42.739 29.114
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
15.320 5.069
2. Steuerrückstellungen
899 903
3. Sonstige Rückstellungen
26.520 23.142
- davon Konzessionsverpflichtungen 14.720 (13.750)


- davon Sonst. Personalrückstellungen 3.449 (3.298)


- davon andere Sonst. Rückstellungen 8.350 (6.182)


D. Verbindlichkeiten 3 128.115 104.610
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
0 84
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2.441 4.909
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
124.283 98.757
- davon Verb. aus Lieferungen und Leistungen ggü. verb. Unternehmen 13.260 (8.931)


- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 114.328 (92.864)


4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
894 518
- davon Verb. aus Lieferungen und Leistungen ggü. Beteiligungen 800 (518)


5. Sonstige Verbindlichkeiten
497 342
- davon Sonst. Verb. aus Steuern 296 (339)


- davon Sonst. Verb. im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 (1)


E. Rechnungsabgrenzungsposten
556 961
Passiva
273.207 236.245


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG


Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2019
 

Tsd. € Erl. 2019 2018
1. Umsatzerlöse
304.429 291.701
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
0 -1
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
9.699 7.110
4. Sonstige betriebliche Erträge
3.165 2.789
Gesamtleistung
317.293 301.599
5. Materialaufwand
-230.638 -215.610
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-217.321 -202.715
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
-13.317 -12.895
6. Personalaufwand 4 -32.255 -25.790
a) Löhne und Gehälter
-18.733 -17.924
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
-13.522 -7.866
- davon für Altersversorgung -7.912 (-2.210)


7. Abschreibungen
-11.985 -12.414
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-11.985 -12.414
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
-28.446 -30.446
Betriebsaufwand
-303.324 -284.260
Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT)
13.969 17.339
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
107 279
- davon aus verbundenen Unternehmen 1 (12)


10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
-9.679 -13.296
- davon an verbundene Unternehmen -4.816 (-4.808)


Finanzergebnis 5 -9.572 -13.017
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-3.500 -3.180
12. Ergebnis nach Steuern
897 1.142
13. Sonstige Steuern
-82 -130
14. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
519 320
15. Aufwendungen aus Gewinnabführung an Minderheitsgesellschafter
-1.334 -1.332
16. Jahresüberschuss
0 0
Gewinnvortrag
23.627 23.627
Bilanzgewinn
23.627 23.627

ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNG

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen


Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht.

Tsd. € Anschaffungs- und Herstellungskosten

AB
01.01.2019
Zugänge Abgänge Um- buchungen EB 31.12.2019
A. Anlagevermögen 823.233 32.856 -2.778 0 853.311
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.990 218 0 181 6.389
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte




und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen




Rechten und Werten 5.990 218 0 181 6.389
II. Sachanlagen 817.241 32.564 -2.778 -181 846.846
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten




einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.181 313 -1 1.211 28.704
2. Technische Anlagen und Maschinen 690.581 10.911 -2.631 6.631 705.492
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.470 1.718 -146 228 78.270
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.009 19.622 0 -8.251 34.380
III. Finanzanlagen 2 74 0 0 76
1. Beteiligungen 2 74 0 0 76


Tsd. € Abschreibungen

AB 01.01.2019 Abschr. des Geschäftsj. Zugänge Abgänge
A. Anlagevermögen -613.464 -11.941 0 2.735
I. Immaterielle Vermögensgegenstände -5.487 -398 0 0
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte



und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen



Rechten und Werten -5.487 -398 0 0
II. Sachanlagen -607.977 -11.543 0 2.735
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten



einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -22.856 -138 0 0
2. Technische Anlagen und Maschinen -524.780 -8.840 0 2.589
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -60.341 -2.565 0 146
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0 0
1. Beteiligungen 0 0 0 0


Tsd. € Abschreibungen

Um- buchungen Zu- schreibungen EB 31.12.2019
A. Anlagevermögen 0 0 -622.670
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 -5.885
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte


und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen


Rechten und Werten 0 0 -5.885
II. Sachanlagen 0 0 -616.785
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten


einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 -22.994
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 0 -531.031
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 -62.760
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
III. Finanzanlagen 0 0 0
1. Beteiligungen 0 0 0


Tsd. € Buchwerte

Buchwert 31.12.2019 Buchwert 31.12.2018
A. Anlagevermögen 230.641 209.769
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 504 503
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen

Rechten und Werten 504 503
II. Sachanlagen 230.061 209.264
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.710 4.325
2. Technische Anlagen und Maschinen 174.461 165.801
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.510 16.129
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.380 23.009
III. Finanzanlagen 76 2
1. Beteiligungen 76 2

 
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Alle Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2019 Bilanzwert mit einer Restlaufzeit von
in Tsd. € 31.12.2019 bis zu ein bis mehr als


einem Jahr fünf Jahren fünf Jahren
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.441 2.441 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 124.283 19.283 0 105.000
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 894 894 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 497 497 0 0
Summe 128.115 23.115 0 105.000


Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2019 Bilanzwert mit einer Restlaufzeit von
in Tsd. € 31.12.2018 bis zu ein bis mehr als


einem Jahr fünf Jahren fünf Jahren
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 84 84 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.909 4.909 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98.757 18.757 0 80.000
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 518 518 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 342 342 0 0
Summe 104.610 24.610 0 80.000


Haftungsverhältnisse
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse, die für die Beurteilung der Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind, liegen nicht vor.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4. Personalaufwand


Die Aufwendungen aus Altersversorgung sind durch Sondereffekte aus der Neueinschätzung des Wahlrechts zum Bezug von Kapital bzw. Rente im Versorgungsfalls sowie der Umstellung des Endalters von 63 auf 65 Jahren aus der Altersversorgung in Höhe von 6.210 Tsd. € belastet.

Es erfolgte eine Anpassung der Vorjahreswerte zwischen den Positionen a) Löhne und Gehälter und b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung i.H.v. 2.123 Tsd. €. Hierbei handelt es sich um Aufwendungen für Alterversorgung, die bisher unter a) Löhne und Gehälter ausgewiesen waren. In Summe hat sich der Personalaufwand nicht verändert.

5. Finanzergebnis

Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von -18 Tsd. € (Vorjahr 0 Tsd. €).

Die Aufwendungen für die Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 6.269 Tsd. € (Vorjahr 3.753 Tsd. €) werden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Erträgen aus Deckungsvermögen in Höhe von 2.810 Tsd. € (Vorjahr -3.094 Tsd. €) verrechnet.

Der Aufwand für die Aufzinsung von weiteren langfristigen Rückstellungen beträgt 1.327 Tsd. € (Vorjahr 1.591 Tsd. €).

BILANZ

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva


Tsd. € Erl. 31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen 1 96 46
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
65 8
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte


und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
65 8
II. Sachanlagen
31 38
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
31 38
B. Umlaufvermögen
792 232
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2
792 232
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
225 66
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
567 166
- davon Ford. aus Lieferungen und Leistungen gegen verb. Unternehmen 567 (166)


Aktiva
888 278

Passiva

Tsd. € Erl. 31.12.2019 31.12.2018
A. Rückstellungen
0 88
1. Sonstige Rückstellungen
0 88
- davon andere Sonst. Rückstellungen 0 (88)


B. Verbindlichkeiten 3 888 190
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
92 38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
784 152
- davon Verb. aus Lieferungen und Leistungen ggü. verb. Unternehmen 784 (152)


3. Sonstige Verbindlichkeiten
12 0
Passiva
888 278


Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
 

Tsd. € Erl. 2019 2018
1. Umsatzerlöse
568 195
Gesamtleistung
568 195
2. Materialaufwand
-2.041 -1.672
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-967 -866
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
-1.074 -806
3. Abschreibungen
-33 -2
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-33 -2
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
0 -12
Betriebsaufwand
-2.074 -1.686
Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT)
-1.506 -1.491
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
422 418
6. Ergebnis nach Steuern
-1.084 -1.073
7. Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Gewinnabführungsverträgen
1.084 1.073
8. Jahresüberschuss
0 0
Gewinnvortrag
0 0
Bilanzgewinn
0 0


Die Aufwendungen aus Gewinnabführung an die Minderheitsgesellschafter wurden vollständig dem Tätigkeitsbereich EV zugeordnet.

ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNG

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen


Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht.

Tsd. € Anschaffungs- und Herstellungskosten

AB
01.01.2019
Zugänge Abgänge Um- buchungen EB 31.12.2019
A. Anlagevermögen 48 83 0 0 131
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10 55 0 35 100
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte




und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen




Rechten und Werten 10 55 0 35 100
II. Sachanlagen 3 2 0 -35 31
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38 28 0 -35 31


Tsd. € Abschreibungen

AB 01.01.2019 Abschr. des Geschäftsj. Zugänge Abgänge
A. Anlagevermögen -2 -33 0 0
I. Immaterielle Vermögensgegenstände -2 -33 0 0
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte



und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen



Rechten und Werten -2 -33 0 0
II. Sachanlagen 0 0 0 0
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0


Tsd. € Abschreibungen

Um- buchungen Zu- schreibungen EB 31.12.2019
A. Anlagevermögen 0 0 -35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 -35
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte


und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen


Rechten und Werten 0 0 -35
II. Sachanlagen 0 0 0
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0


Tsd. € Buchwerte

Buchwert 31.12.2019 Buchwert 31.12.2018
A. Anlagevermögen 96 46
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65 8
1. Entgeltlich erworb. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen

Rechten und Werten 65 8
II. Sachanlagen 31 38
1. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31 38

Im Berichtsjahr wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2019 Bilanzwert mit einer Restlaufzeit von
in Tsd. € 31.12.2019 bis zu ein bis mehr als


einem Jahr fünf Jahren fünf Jahren
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 92 92 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 784 784 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 12 12 0 0
Summe 888 888 0 0


Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2019 Bilanzwert mit einer Restlaufzeit von
in Tsd. € 31.12.2018 bis zu ein bis mehr als


einem Jahr fünf Jahren fünf Jahren
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38 38 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 152 152 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
Summe 190 190 0 0


Haftungsverhältnisse
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse, die für die Beurteilung der Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind, liegen nicht vor.
 

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ED Netze GmbH, Rheinfelden

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ED Netze GmbH, Rheinfelden, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ED Netze GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Messstellenbetrieb – bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind – geprüft.

Nach unserer Beurteilung

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG“ sowie im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
 

Freiburg im Breisgau, den 14. Februar 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Laubert, Wirtschaftsprüfer

Ziemann, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde am 17. Februar 2020 festgestellt.